VITA

Petra Sorge ist seit Juni 2019 Reporterin bei der Nachrichtenagentur Dow Jones in Berlin im Büro des Wall Street Journals. Sie berichtet über Energie-, Wirtschafts- und Umweltthemen. Zuvor war sie freie Journalistin für Medien wie Spiegel, Zeit, Berliner Zeitung oder Deutschlandfunk Kultur.

Sie wuchs in Jena im Osten Deutschlands auf, studierte Politikwissenschaft und Journalistik an der Universität Leipzig und dem Institut d’Etudes Politiques in Toulouse. Nach dem Volontariat bei den „Nürnberger Nachrichten“ zog es sie wieder in den Osten: nach Dresden, als Landeskorrespondentin der dapd Nachrichtenagentur. Zwischen 2011 und 2016 war sie Autorin und Redakteurin beim Monatsmagazin für politische Kultur Cicero in Berlin, zuletzt als Onlineverantwortliche.

2016 nahm Petra Sorge am Programm der Robert-Bosch-Stiftung „Media Ambassadors India – Germany“ teil, schrieb für The Indian Express. Weitere Auslandsrecherchen führten sie etwa zu den Präsidentschaftswahlen 2017 nach Frankreich, aber auch nach Israel, in den Kosovo, nach Burkina Faso, Berg-Karabach, Armenien, Transnistrien und Serbien.

Sie ist Mitglied des „netzwerks recherche“ und der Initiative Nachrichtenaufklärung, die jährlich die Top Ten der vernachlässigten Themen in den Medien wählt. Sie engagiert sich im Deutschen Journalisten-Verband Berlin JVBB und ist Rechnungsprüferin des Deutsch-Indischen Medienvereins.

 

Stipendien und Auszeichnungen

Deutscher Journalistenpreis (djp) 2019 in der Kategorie Innovation & Nachhaltigkeit für den Artikel „Vergiftetes Dorf“

– Medienpreis des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) 2019 für den Artikel „Lieblingsfach: Deutsch

Foto von Sebastian Semmer für den BVKJ

– Gewinnerin des Otto-von-Habsburg-Preises 2018, vergeben von der European Association of Daily Newspapers in Minority and Regional
   Languages für Berichterstattung über Minderheiten in Europa

Foto: European Assoc​​iation of Daily Newspapers in Minority and Regional Languages

Recherchestipendium des Otto-Brenner-Preises 2018 für die Cross-Border-Recherche „Unsichtbare Grenze“

– Global Health Grant 2018 des European Journalism Centre und der Bill & Melinda Gates Foundation für das Projekt „Poisonous Lead“, das
   nachwies, wie die Herstellung von Autobatterien in Nigeria Mensch und Umwelt vergiftet

– Nominierung für den Deutschen Journalistenpreis 2018 – djp Mobilität & Logistik

– Global Health Grant 2017 des European Journalism Centre und der Bill & Melinda Gates Foundation für das Projekt „Silicosis – The Silent Killer
    über die verheerenden Produktionsbedingungen beim Abbau von Sandstein in Indien

– Medienbotschafterin Indien-Deutschland der Bosch-Stiftung

– Auswahl unter „Die 500“ des Medienportals newsroom.de

– Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD

 

Beiträge erschienen in

ARA News, Berliner Zeitung, BusinessDay Nigeria, Buzzfeed News, Cicero, Deutschlandradio Kultur, Frankfurter Rundschau, Der Freitag, Indian Express, Independent Science News, der journalist, MINT India, Nordwest-Zeitung, Nürnberger Nachrichten, Passauer Neue Presse, Das Parlament, Rhein-Neckar-Zeitung, Rheinneckarblog, Die Rheinpfalz, Schwäbische Zeitung, Der SPIEGEL, Spiegel Online, Stern.de, Süddeutsche Zeitung, sueddeutsche.de, Tagesspiegel, die tageszeitung, Übermedien, USA Today, Washington Post, Welt-Sichten, WirtschaftsWoche, Die ZEIT, ZEIT Online u.a.