VITA

Petra Sorge ist freie Journalistin in Berlin und interessiert an grenzüberschreitenden Recherchen. Ihre Geschichten erscheinen gedruckt und online im Spiegel, der ZEIT, der Berliner Zeitung, der Frankfurter Rundschau oder hörbar bei Deutschlandfunk Kultur. Englische Artikel sind mit Associated Reporters Abroad erschienen, zum Beispiel in der USA Today. Sie moderiert auch Panels oder schreibt Aufsätze zur Medienpolitik.

Sie wuchs in Jena im Osten Deutschlands auf, studierte Politikwissenschaft und Journalistik an der Universität Leipzig und dem Institut d’Etudes Politiques in Toulouse. Nach dem Volontariat bei den „Nürnberger Nachrichten“ zog es sie wieder in den Osten: nach Dresden, als Landeskorrespondentin der dapd Nachrichtenagentur. Zwischen 2011 und 2016 war sie Autorin und Redakteurin beim Monatsmagazin für politische Kultur Cicero in Berlin, zuletzt als Onlineverantwortliche.

2016 nahm Petra Sorge am Programm der Robert-Bosch-Stiftung „Media Ambassadors India – Germany“ teil, schrieb für The Indian Express. Weitere Auslandsrecherchen führten sie etwa zu den Präsidentschaftswahlen 2017 nach Frankreich, aber auch nach Israel, in den Kosovo, nach Burkina Faso, Berg-Karabach, Armenien, Transnistrien und Serbien.

Sie ist Mitglied des „netzwerks recherche“ und der Initiative Nachrichtenaufklärung, die jährlich die Top Ten der vernachlässigten Themen in den Medien wählt. Sie engagiert sich im Deutschen Journalisten-Verband Berlin JVBB und ist Rechnungsprüferin des Deutsch-Indischen Medienvereins.

Stipendien und Auszeichnungen

– Gewinnerin des Otto-von-Habsburg-Preises 2018, vergeben von der European Association of Daily Newspapers in Minority and Regional
   Languages für Berichterstattung über Minderheiten in Europa, für den Artikel „Lieblingsfach: Deutsch

Recherchestipendium des Otto-Brenner-Preises 2018 für die Cross-Border-Recherche „Unsichtbare Grenze“

– Global Health Grant 2018 des European Journalism Centre und der Bill & Melinda Gates Foundation für das Projekt „Poisonous Lead“, das
   nachwies, wie die Herstellung von Autobatterien in Nigeria Mensch und Umwelt vergiftet

– Nominierung für den Deutschen Journalistenpreis 2018 – djp Mobilität & Logistik

– Global Health Grant 2017 des European Journalism Centre und der Bill & Melinda Gates Foundation für das Projekt „Silicosis – The Silent Killer
    über die verheerenden Produktionsbedingungen beim Abbau von Sandstein in Indien

– Medienbotschafterin Indien-Deutschland der Bosch-Stiftung

– Auswahl unter „Die 500“ des Medienportals newsroom.de

– Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD